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1. Männer Zahlenspiel zum Auftakt: HSG empfängt die Füchse-Reserve

Los geht’s! Die Handball-Männer der HSG Eider Harde starten zu Hause in ihre sechste Drittliga-Spielzeit. Am Freitag kommen die Füchse Berlin II. Ein Vorbericht in Zahlen.

19:30 Uhr ertönt der Anpfiff in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle – ungewohnt früh für einen Freitag. Die Partie wurde auf Wunsch der HSG einen Tag vorverlegt. Damit eröffnen die Füchse und die Eider-Handballer die Spielzeit 2026/27 in der 3. Liga Nord-Ost.

391 Kilometer trennen Füchse-Town in Hohenschönhausen von der Hohner Halle.

320 Dauerkarten inklusive „Goldkarten“ (Eintritt zu Heimspielen aller Eider-Teams) hat die HSG in etwa in diesem Sommer verkauft. Noch Interesse? Einfach an ticketing@hsg-eider-harde.de schreiben. Einzeltickets für Freitag gibt’s auf www.diginights.com oder für 10 Euro an der Abendkasse, Kinder bis 16 Jahren zahlen 4 Euro.

9 Testspiele hat Eider in beiden Vorbereitungsphasen bestritten – vier gewonnen (DHK Flensborg, HSG Ostsee, Norderstedt, Mönkeberg-Schönkirchen), fünf verloren. Darunter das Highlight gegen den THW Kiel sowie Partien gegen die Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau und ASV Hamm-Westfalen und die Drittligisten aus Altenholz und Vinnhorst.

4 Neuzugänge hat die HSG im Sommer integriert: Kreisläufer und Abwehrspezialist Jonah Schatz, die Rückraum-Talente Paul Jonas und Thure Bielfeldt sowie Linksaußen-Rakete Piet Dau, der nebenbei erwähnt THW-Keeper Andi Wolff drei blitzsaubere Tore einschenkte.

3 Youngster liegen in Lauerstellung und machen Coach Matthias Hinrichsen Hoffnung: die Rückraum-Talente Oskar Wichmann und Jasper Heldt sowie Linksaußen Jeppe Zehrt trainieren regelmäßig mit.

15 Gegner erwarten die HSG auch in dieser Saison in der 3. Liga Nord-Ost – mit dabei sind Aufsteiger wie NHV Concordia Delitzsch, Grün-Weiß Werder (das an der Havel und nicht an der Weser), der TSV Burgdorf II und der HC Hamburg II. Dazu gibt’s einige bekannte Gesichter: so wie die Füchse II. Bekannt ist bei den Hauptstädtern aber relativ, der Kader wird alle zwölf Monate kräftig durchgemischt.

X Abgänge müssen die Jungfüchse Jahr für Jahr verkraften: in diesem Jahr unter anderem Willi Reichardt, Jan Grüner und Felix Bernkop-Schnürch, die alle zum Kooperationspartner VfL Potsdam in die 2. Liga wechselten. Ihr Rückraum-Linker Lauro Pichiri, im Winter 2026 noch in Hohn zu Gast, schaffte sogar den Sprung in den Füchse-Profikader.

3. Rang belegte die Füchse-Reserve in der Saison 2025/26 – das beste Ergebnis, das je eine zweite Herrenmannschaft der Berliner erreicht hat.

35 Tore erzielten die Füchse in einem Test beim Ligakonkurrenten Stralsunder HV – der Gegner traf nur 25-mal – eine beeindruckende Vorstellung der Berliner.

8 Duelle bestritt die HSG bislang gegen die Jungfüchse, U23, FUX2 oder wie man sie sonst nennen mag: Nur zweimal hat die HSG dabei verloren.

75.000 Euro kassieren die Füchse im Jahr 2026 von der Handball-Bundesliga für den ersten Platz im HBL-Ausbildungsranking – vor Hannover-Burgdorf und den Rhein-Neckar Löwen.

9 Mal wurden die Füchse seit dem Jahr 2010 Deutscher A- und Deutscher B-Jugend-Meister – der Nachwuchs liefert bei den Berlinern zuverlässig ab.

Kein konkretes Ziel hat Coach Hinrichsen vor dieser Saison ausgegeben. Seine Devise: sonntags die Spiele auswerten, um die Jungs Woche für Woche ein Stück besser zu machen. Nicht die Tabelle zählt, sondern die eigene Leistung.

Das sagt Hinrichsen zum Saisonstart: „Ich bin guter Dinge, was die Saison angeht. Trotz der heftigen Abgänge haben wir uns in der Vorbereitung sehr gut entwickelt und dürfen jetzt authentisch daran glauben, Drittliga-Spiele gewinnen zu können. Wir schauen nicht auf den Gegner, sondern auf uns selbst. Was wir von Berlin bekommen, wissen wir ohnehin: Highspeed-Handball und top ausgebildete Spieler. Aber auch bei uns weiß jeder, was die Stunde geschlagen hat – jeder muss eine Schippe drauflegen. Und ich habe das Gefühl, meine Spieler haben das verstanden.“

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