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1. Männer Zwei Highlights in 24 Stunden: THW Kiel und Lübeck-Schwartau zu Gast in Hohn

Zufrieden nach einem gelungenen Abend: Die Mannschaften vom THW Kiel und der HSG Eider Harde zusammen mit den Einlaufkindern.

Diese zwei Tage hatten es in sich für die HSG Eider Harde: Erst hieß der Gegner THW Kiel, tags darauf dann der VfL Lübeck-Schwartau. Viel mehr geht nicht.

Dass der Rekordmeister bei uns in Hohn zu Gast war, ist wahrlich nicht alltäglich – entsprechend groß war am Mittwoch das Interesse in der Halle. Am Ende stand ein deutliches 23:41 auf der Anzeigetafel. Für die Fans, vor allem die jüngeren, gab’s trotzdem einiges zu erleben: Autogramme und Selfies mit den Profis inklusive.

Zum Spiel: HSG Eider vs. THW Kiel

Der THW zeigte sich mit seinen Neuzugängen Domen Makuc und Julian Köster unter Neu-Trainer Börge Lund von Beginn an konzentriert. Kein Larifari, sondern Vollgas war die Devise. Unsere Jungs taten sich zunächst schwer gegen die 5:1-Abwehr der Zebras, fanden aber im Laufe der Partie besser rein und zeigten einige gute Szenen – allen voran die Dau-Brüder mit Toren vom Kreis und Linksaußen.

Trainer Matthias Hinrichsen zum Spiel: „Leider haben wir das Bespielen offensiver Abwehrreihen noch nicht trainiert. Das hat uns schon verunsichert und von Minute zu Minute etwas den Mut genommen. In Halbzeit 1 haben wir nichts gefunden, mit dem wir uns gut gefühlt haben. In Halbzeit 2 haben wir dann tolle und mutige Lösungen gefunden und den Abend positiv gestalten können. Diese Mannschaft macht einfach Spaß.“

Zur Atmosphäre in der Halle sagte er: „Man hatte das Gefühl, zu jeder Zeit toll unterstützt zu werden.“

Tore gegen den THW Kiel: T. Heckel (4), M. Dau (4), P. Dau (3), Rohwer (3), Jonas (2), Bielfeldt (2), Hamann (1), Bies (1), Schneider (1), Frahm (1), Kock (1), sowie Schatz und R. Heckel

Im Test gegen den VfL Lübeck-Schwartau

Keine 24 Stunden nach dem Spiel gegen den THW stand direkt der nächste Test an. Der VfL Lübeck-Schwartau gastierte in Hohn – mit dabei unsere ehemaligen Teamkameraden Thore Heinemann und Sören Hartwich. Diesmal entwickelte sich erwartungsgemäß eine deutlich engere Partie gegen den Zweitligisten.

Über weite Strecken der ersten Halbzeit lag die HSG sogar vorne, ging mit einer knappen 15:16-Führung der Gäste in die Kabine. Am Ende stand ein 29:39 auf der Anzeigetafel – deutlicher, als der Spielverlauf lange vermuten ließ.

Hinrichsen dazu: „Wir hatten unglaublich viele gute Abwehrsequenzen, haben sogar offensiv gedeckt, ohne es vorher trainiert zu haben – das schaue ich mir nochmal auf Video an. Im Angriff haben wir 45 Minuten lang gute Lösungen gefunden.“

Zum Endergebnis: „Der VfL ist am Ende auf eine offensive Abwehr umgestiegen, da ist uns die Puste ausgegangen. Ein kleiner Wermutstropfen, aber ich musste auch Kräfte einteilen mit Blick auf das Trainingslager. Ein bisschen zu hoch, aber nicht so schlimm.“

Tore gegen Schwartau: Hamann (7/4), Bies (6), T. Heckel (6), M. Dau (4), Rohwer (4), Bielfeldt (2), P. Dau, Jonas, Frahm, Kock, Schatz und R. Heckel

Fazit: Zwei intensive Testspiele, aus denen die Mannschaft einiges mitnehmen kann. Danke an unsere Freunde aus Kiel und Lübeck-Schwartau für die Tests.

Für die HSG geht’s direkt weiter ins Trainingslager nach Dänemark, wo bis Montag an Abwehr und Angriff gearbeitet wird. Am Sonntag steht dort das Spiel gegen Zweitliga-Aufsteiger ASV Hamm-Westfalen an.