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1. Männer HSG trifft auf Aufsteiger mit breiter Brust

„Entwicklung heißt nicht, perfekt zu sein – sondern besser zu werden als gestern.“ So könnte das Motto lauten, wenn sich die Drittliga-Handballer der HSG Eider Harde am Sonnabend abermals in den Bus setzen, um zu ihrem zweiten Auswärtstrip in Folge zu fahren. Gegner der HSG ist Aufsteiger TSV Burgdorf II – der Nachwuchs der Erstliga-Mannschaft des TSV Hannover-Burgdorf. Wie gewohnt erfahrt ihr an dieser Stelle alles Wissenswerte zum Spiel.

20
Uhr wird die Partie in der Sporthalle der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule angepfiffen. Jeder Eider-Fan ist herzlich eingeladen, die Mannschaft vor Ort zu supporten. Anmeldungen für den Teambus bitte wie gewohnt an lennartmeier@gmx.de. Wer keine Chance hat mitzukommen, kann sich das Spiel auf www.sporteurope.tv live im TV anschauen.

2

Siege konnte die HSG in der Saison 23/24 gegen die jungen Talente aus der Reckenschmiede einfahren. Auswärts gewann das Team von Trainer Matthias Hinrichsen souverän mit 35:26, zuhause dank einer überragenden Torwartleistung von Mehmet Ali Ataman etwas knapper mit 36:33. Am Ende wurde die HSG 8. in der Tabelle, der TSV belegte den 15. Rang.

36

Prozent betrug die Angriffseffektivität der HSG vor einer Woche in Rostock, als sie mit 21:28 beim HC Empor verlor. Das war etwas arg dünn, um am Ende Punkte mitnehmen zu können – trotz einer bombenfesten Abwehr. Hinrichsen: „Unser Ziel ist, Abwehr- und Torhüterleistung aufrechtzuerhalten und die Angriffseffektivität hochzuschrauben.“

7 gegen 6

lief gegen den HC Empor Rostock ganz gut, fand Hinrichsen: „Auch unser Tempospiel war okay. Wo wir uns dringend steigern müssen, ist das Positionsspiel im sechs gegen sechs.“

2

wichtige Spieler fehlen der HSG auch in Burgdorf. Wie schon in Rostock muss die HSG am Sonnabend auf die beiden Rückraum-Akteure Tjorben Heckel und Finn-Luca Bies verzichten. Beide laborieren an Schulterverletzungen.

2

Jahre brauchte der TSV Burgdorf II, um nach dem Regionalliga-Abstieg 2024 in die 3. Liga zurückzukehren. Kleiner Wermutstropfen: Durch die Einteilung in die Staffel Nord-Ost fallen die heiß ersehnten Derbys gegen den TSV Anderten, TuS Vinnhorst, MTV Großenheidorn und Eintracht Hildesheim weg.

3

Punkte konnten die Jungrecken in den ersten beiden Saisonspielen einsammeln. In Oranienburg gewann die Mannschaft von Coach Koray Ayar 31:29 und in eigener Halle holte sie ein 28:28-Remis gegen den DHK Flensborg.

Zig

hoffnungsvolle Talente tummeln sich in Ayars Team, unter anderem der frisch gebackene U18-Europameister Julius Pöthke (Linkshand, Jahrgang 2008).

100

Prozent Fokus auf die Nachwuchsförderung ist die DNA der Reckenschmiede. Ziel: so viele Profis von morgen entwickeln wie möglich. Nur zwei Beispiele: National-Rechtsaußen Timo Kastening und Keeper Malte Semisch entstammen dem Burgdorfer Talentschuppen.

Schlussworte von Eider-Trainer Matthias Hinrichsen: „Für mich ist der TSV eine kleine Wundertüte, ich weiß nicht genau, wie hoch die 3 Punkte zu bewerten sind, die sie bislang geholt haben. Aber ich weiß ganz genau, dass wir auf eine Mannschaft mit großem Selbstvertrauen treffen werden. Eine schwierige Aufgabe. Mal schauen, was da für uns geht.“