1. Männer Keine Lust auf Gruselparty

Das letzte Spiel? Interessiert nicht mehr. Der nächste Gegner? Umso mehr. Am Halloween-Samstag steigen die Drittliga-Handballer der HSG Eider Harde in den Bus, um nach dem tollen Sieg gegen den Stralsunder HV vor allem eines nicht zu erleben: eine Gruselparty.
Das Ziel liegt im Tabellenkeller. Schlusslicht Oranienburger HC erwartet die Mannschaft von Trainer Matthias „Matze“ Hinrichsen. „Dass wir gegen Magdeburg und Stralsund gepunktet haben, bedeutet hier gar nichts mehr. Diese Siege müssen aus den Köpfen. Mir geht es in Oranienburg ausschließlich darum, unsere Trainingsinhalte aufs Feld zu bringen. Dann schauen wir, was dabei herauskommt“, unterstreicht Coach Hinrichsen.
Anpfiff in der traditionell stimmungsvollen MBS Arena ist um 18.30 Uhr (live auf www.sporteurope.tv). Die Mannschaft freut sich über jeden Fan, der sie auswärts unterstützt. Im Bus sind noch Plätze frei. Anmeldungen an lennartmeier@gmx.de.
28:27
schlug die HSG den OHC beim letzten Aufeinandertreffen in der MBS Arena vor 900 lautstarken Fans. Auch das Hinspiel in der vergangenen Saison in Hohn entschied die Mannschaft für sich – mit 37:27. Davor hatten die Eider-Handballer allerdings in sieben Begegnungen mit dem Team aus dem Landkreis Oberhavel in Brandenburg nie gewonnen.
7 gegen 6
war eines der Themen, an denen die HSG zuletzt im Training intensiv gefeilt hat. „Wir lassen die Tabelle außen vor. Mich interessiert nicht, gegen wen wir spielen. Mich interessiert, ob wir die Sachen, die wir uns taktisch vorgenommen haben, umsetzen können. Wir werden uns nicht stressen lassen, die nächsten Punkte holen zu müssen“, betont der Eider-Trainer.
6
Tore gelangen Kreiskante Max Dau zuletzt gegen den Stralsunder HV. Nach dem Abgang von Thore Heinemann (reüssiert gerade mit dem Zweitliga-Zweiten VfL Lübeck-Schwartau) stechen die Qualitäten von Dau noch deutlicher hervor: hinten der Fels in der Brandung, vorne durchsetzungsstark am Kreis und im Eins-gegen-Eins aus dem Rückraum. 35 der 254 Eider-Tore gehen auf Daus Konto.
46
Tore hat Malte Ohm-Abelmann in zehn Saisonspielen für die HSG erzielt. Damit hat er Finn-Luca Bies an der Spitze der internen Torjägerliste abgelöst. Ligaweit liegt der Elsdorfer auf Rang 17. Mit 22 verwandelten Siebenmetern ist Ohm-Abelmann aktuell der sechstbeste Strafwurfschütze der 3. Liga Nord-Ost.
5.000
Kilometer Flugstrecke liegen ungefähr vor HSG-Youngster Thure Bielfeldt, bevor er nach der Partie in Oranienburg zu seinem nächsten Spiel antreten kann. Der Westerrönfelder gehört zum zehnköpfigen Aufgebot der deutschen U17-Beachhandball-Nationalmannschaft für die Olympischen Jugendspiele in Dakar. Bis zum 13. November kämpft das Team im Senegal um olympische Medaillen. Damit fehlt Bielfeldt der HSG in den beiden Spielen gegen Barmbek und Flensborg. Routinier Eike Möller wird erneut für ihn einspringen.
16.
ist wie eingangs erwähnt der Tabellenplatz, den Brandenburgs größter Handballverein derzeit belegt. Schon in der vergangenen Saison kämpfte der OHC bis zuletzt um den Klassenerhalt. Erst am vorletzten Spieltag machte das Team mit einem 28:28 bei Empor Rostock den Verbleib in der 3. Liga perfekt.
31
Jahre ist OHC-Kapitän Sebastian Damm alt. Der frühere Bundesliga-Spieler des Bergischen HC bestreitet gegen die HSG seine letzte Partie im Dress der Brandenburger. Der Grund: Sein Medizinstudium führt ihn von Brandenburg an der Havel nach Rostock.