1. Männer Mit Herz, Hirn und Hustenbonbons gegen Stralsund

Nach der vermeidbaren Pleite in Hamburg am vergangenen Sonntag dürfen die Handball-Männer der HSG Eider Harde am Sonnabend wieder vor heimischem Publikum auflaufen. Zu Gast ist der Stralsunder HV, Sechster in der Tabelle der 3. Liga Nord-Ost.
Anwurf ist um 19.15 Uhr in der Werner-Kuhrt-Halle. Tickets – sowohl für Steh- als auch für Sitzplätze – gibt es unter www.diginights.com. Die Abendkasse hat ebenfalls wie gewohnt geöffnet.
37:32
lautete das Standardergebnis in der vergangenen Saison gegen die Männer vom Strelasund. Hin- und Rückspiel gewann die HSG mit exakt gleichem Resultat. In der berühmt-berüchtigten „Vogelsanghölle“ ließ die Truppe von Trainer Matthias Hinrichsen die 1.000 heißblütigen Fans verstummen, zuhause führten die Eider-Handballer zwischenzeitlich schon mit 27:17. Hinrichsen: „Genug Selbstvertrauen sollten wir gegen den SHV haben.“
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Problem der HSG könnte allerdings der dezimierte Kader am Sonnabend sein, respektive die überproportional hohe Belegung der Krankenstation. Unter der Woche fehlten mit Thure Bielfeldt, Max und Piet Dau sowie Tjorben Heckel gleich mehrere Spieler beim Training mit Erkältungssymptomen. Hinrichsen: „Wir werden improvisieren müssen.“ Frei nach dem Motto: mit Herz, Hirn und Hustenbonbons.
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Tore hat HSG-Spielmacher Finn-Luca Bies in dieser Saison bereits geworfen. Mit seinem Spielverständnis, seiner Übersicht und Torgefährlichkeit ist er der Motor im Eider-Angriff.
Gemeinsam mit Malte Ohm-Abelmann liegt Bies auf Platz eins der internen Torjägerliste. Am Sonnabend wird er allerdings wegen eines geplanten medizinischen Eingriffs schmerzlich vermisst werden. Hinrichsen: „Ich kann mich nur wiederholen. Wir werden improvisieren müssen.“
9:7
Punkte stehen auf der Habenseite des Stralsunder HV nach acht Spieltagen. Zuletzt holte das Team von Trainer Norman Flödl ein 34:34-Unentschieden beim TSV Burgdorf II. Im Gegensatz zur HSG konnten die Männer aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen beim HCH II gewinnen (25:20.)
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Jahre gibt es den Stralsunder Handballverein schon. 1996 ging er aus dem TSV 1860 Stralsund (ehemals BSG Motor Stralsund) hervor. Der Verein gehört zu den größten Handballvereinen Mecklenburg-Vorpommerns. Größte Erfolge: Aufstieg der 1. Herren in die Handball-Bundesliga in den Saisons 2002/03 und 2007/08.
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Tore hat der beste Torschütze des SHV in dieser Saison geworfen. Linksaußen Florian Pachmann folgt Rückraumschleuder Jonas Wark mit 37 Treffern.
Schlussworte von Eider-Trainer Hinrichsen: „Egal, mit welcher Mannschaft wir am Sonnabend auflaufen, wir werden wieder alles reinwerfen und schauen, was am Ende dabei rauskommt. Die Zuschauer können sich sicher sein, dass wir Vollgas geben werden.“
Hier findet Ihr den Giebel