1. Männer We call it a Klassiker

Der Tabellenführer der 3. Liga Nord-Ost gibt zum Kreisderby seine Visitenkarte in der Hohner Sporthalle ab. Am Freitag (20.30 Uhr) empfangen die Handball-Männer der HSG Eider Harde den noch ungeschlagenen Kreisrivalen TSV Altenholz. Vier Spiele, vier Siege, mehr geht nicht für die Rand-Kieler. „Die Rollen sind diesmal klarer verteilt als in den vergangenen Jahren. Favorit ist der TSV, wir sind die Herausforderer. Das macht die Situation für uns so charmant“, sagt Eider-Coach Matthias Hinrichsen vor dem heiß ersehnten Derby: „Unsere Mission heißt: Spaß haben, gute Stimmung kreieren und alles raushauen.“
Es gibt noch Tickets für den Klassiker der jüngeren, lokalen Handballgeschichte – sowohl im Internet (www.diginights.com) als auch an der Abendkasse.
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Derbys hat die HSG in ihrer Zugehörigkeit zur 3. Liga bereits gegen den TSVA gespielt – abgesehen von unzähligen Testspielen. Gerissen haben die Eider-Handballer dabei zweimal etwas gegen die Altenholzer Wölfe. Ein Kantersieg (38:26) in der Saison 2023/24 und eine gewonnene Abwehrschlacht in der Spielzeit 24/25 (27:24) – beides in eigener Halle.
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Kilometer liegen zwischen der Hohner Werner-Kuhrt-Halle und der Edgar-Meschkat-Halle in Altenholz-Stift. Beide Namensgeber der Sportstätten waren in ihren Gemeinden als Bürgermeister tätig und trieben den jeweiligen Hallenbau maßgeblich voran. Die Halle in Altenholz wurde 1976 eingeweiht, die in Hohn 1980.
2:6
Punkte lautet die Ausbeute der HSG Eider Harde nach vier Spieltagen. In der Tabelle heißt das Platz 12. Gästetrainer Torge Greve dazu: „Die HSG hat schon gegen Braunschweig und Rostock gespielt, beides Top3-Teams aus meiner Sicht, sowie gegen starke Jungfüchse. Das Spiel gegen Burgdorf, das die HSG gewinnen musste, hat sie gewonnen. Wir wissen die Tabelle richtig einzuordnen.“
140
Tore haben die Gäste des TSVA bislang erzielt. 35 Treffer pro Partie im Schnitt – das ist eines Spitzenreiters würdig sowie die zweitbeste Offensive der Liga nach den SCM-Youngstern. „Altenholz ist von links nach rechts individuell unglaublich gut besetzt, ihr Tempospiel ist überragend. Für mich gehört der TSV in dieser Verfassung zum Kreis der Titelanwärter“, sagt Eider-Trainer Hinrichsen.
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Ex-Eider-Spieler stehen im Kader des TSV: Jari Glumm (O-Ton Greve: „Ein tadelloser Sportsmann und die erhoffte Verstärkung“), Jan Bornhöft („Jan hat eine gute Vorbereitung gespielt. Aktuell hat Ben Szilagyi die Nase vorn, aber Jan wird seine Zeiten bekommen“) und Jasper Basenau („Einer von drei gleichwertig guten Torhütern in unserem Team“).
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Tore hat Glumm bisher im TSV-Trikot erzielt. Damit ist er Top-Torschütze seines Teams.
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ist die Rückennummer von Deutschlands Handball-Shootingstar Rasmus Ankermann beim TSV Altenholz, Kooperationspartner des THW Kiel. Für die Zebras erzielte der 19-Jährige in der vergangenen Saison in Bundesliga und European League 80 Tore. Laut Greve wird er am Freitag in Hohn auflaufen. Der THW spielt erst am Sonnabend das Derby gegen FleHa.
Schlussworte von Eider-Trainer Hinrichsen: „Ich erinnere mich noch gut daran. Vor einigen Jahren haben wir nur davon geträumt, Derbys gegen den TSV Altenholz spielen zu dürfen. Wir müssen diese Duelle jetzt genießen. Altenholz hat mehr zu verlieren als wir.“
Schlussworte von TSV-Coach Torge Greve: „Dass wir Tabellenführer sind, ist eine schöne Momentaufnahme. Mehr aber auch nicht. Wir wissen unsere Situation richtig einzuschätzen und freuen uns auf Hohn und eine volle Halle. Es macht immer Spaß, dort zu spielen.“
Hier findet Ihr den Giebel