1. Männer Sören Hartwich startet in die 2. Liga

Von Tetenhusen über Hohn in die 2. Liga – nach Thore Heinemann tritt im Sommer nun auch Sören Hartwich diesen Weg an. Der 24-jährige Linkshänder des Handball-Drittligisten HSG Eider Harde wechselt 2026 zum Zweitligisten VfL Lübeck-Schwartau und wagt den nächsten großen Schritt in seiner sportlichen Karriere.
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedet die HSG einen Spieler, der die 1. Männer sechs Jahre lang geprägt hat – fünf davon in der 3. Liga. Weinend, weil ein absoluter Leistungsträger und Torgarant geht, der für mehr als 400 Tore verantwortlich zeichnet und möglicherweise genauso viele Torvorlagen. Lachend, weil einmal mehr deutlich wird: Die HSG Eider Harde ist ein echtes Sprungbrett für den Profihandball.
Matthias Hinrichsen, Trainer der HSG: „Sören hat sich diesen Schritt selbst erarbeitet – mit unheimlich viel Fleiß, Leidenschaft und der nötigen Portion Wissensdurst. Gleichzeitig zeigt die HSG, dass ein Dorfverein junge Talente optimal fördern kann. Wir bieten ambitionierten Spielern eine Mischung aus professionellem Training, Spielpraxis in der 3. Liga und der Chance, Verantwortung zu übernehmen. Wer hier trainiert, lernt nicht nur Handball, sondern auch Teamgeist, mentale Stärke und die Fähigkeiten, die es braucht, um den Sprung in den Profihandball zu schaffen. Als Sören mit 18 Jahren von der SG Flensburg-Handewitt A-Jugend als Deutscher Meister zu uns kam, war er bereits gut ausgebildet. Aber der Schritt in den Männer-Handball und direkt in die 3. Liga war eine echte Herausforderung. Heute verlässt er uns als gestandener Männerspieler – bereit für die 2. Liga.“
Sören Hartwich über seinen Wechsel: „Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich möchte in der 2. Liga ausprobieren, wie weit ich sportlich gehen kann. Ich bin der HSG und besonders Matze Hinrichsen unglaublich dankbar – hier konnte ich mich über sechs Jahre hinweg nicht nur sportlich, sondern auch menschlich weiterentwickeln. Ich habe Spielpraxis gesammelt, wichtige Erfahrungen gemacht und bin zu einem richtigen Männerspieler gereift. Unser Verhältnis ist besonders – wir sprechen sogar während der Auszeiten plattdeutsch miteinander. Wo gibt es sowas noch? Der Abschied fällt mir unglaublich schwer, hier habe ich mit meinen besten Freunden semiprofessionell Handball gespielt – das gibt es wirklich nicht oft.“
Fun Fact: Schon als Kinder trainierten Sören Hartwich und Thore Heinemann gemeinsam in Tetenhusen in einer kleinen „Ballgewöhnungsgruppe“. Wer hätte gedacht, dass aus den Jungs von damals echte Handball-Profis werden würden? Hinrichsen: „Beide haben sich das in den letzten Jahren bei der HSG Eider Harde hart erarbeitet.“
Danke, Sören! Für sechs Jahre voller Einsatz, Leidenschaft und unvergesslicher Momente. Für uns warst du nicht nur ein Leistungsträger auf dem Feld, sondern auch ein Vorbild neben dem Feld. Wir sind stolz auf dich – und wir wissen: In Lübeck wirst du Großes leisten.

