1. Männer Jari Glumm wagt im Sommer 2026 den nächsten Schritt

Der Sommer 2026 wirft seine Schatten voraus: Jari Glumm wird die HSG Eider Harde nach vier intensiven und erfolgreichen Jahren verlassen und sich Liga-Kontrahent TSV Altenholz anschließen.
2022 stieß Jari als 18-jähriger A-Jugend-Spieler von der Bramstedter TS zur HSG. Schon damals war klar: Da kommt nicht nur ein Talent, da kommt jemand, der bereit ist für den Männerbereich. Mit der HSG schaffte der Rückraum-Linke in seiner ersten Saison den direkten Wiederaufstieg aus der Oberliga in die 3. Liga. Glumm hatte daran mit 109 Toren einen großen Anteil. In der 3. Liga wurde der sprunggewaltige Shooter zur Stammkraft im Eider-Rückraum – ein Kreuzbandriss bremste Jari zwar kurzzeitig aus, doch nach seiner Genesung fand er schnell zu alter Form und sorgte mit seiner Durchschlagskraft mit dafür, dass die HSG zweimal einen einstelligen Tabellenplatz in Liga 3 erreichen konnte.
Seine jetzige Entscheidung für den Wechsel ist vor allem rational begründet. Jari studiert inzwischen Wirtschaftsinformatik in Kiel und wohnt auch dort. Die kurzen Wege nach Altenholz, die sportliche Perspektive – inklusive gelegentlicher gemeinsamer Einheiten mit dem großen THW Kiel – passen zu seinem nächsten Entwicklungsschritt. Jaris Entscheidung ist keine gegen die HSG. Im Gegenteil.
Jari über seinen Abschied: „Die Entscheidung ist mir alles andere als leicht gefallen. Wir sind hier als Mannschaft extrem zusammengewachsen, haben unglaublich viel gemeinsam erlebt – Aufstieg, Emotionen, große Siege und harte Niederlagen. Ich durfte mich hier sportlich und persönlich weiterentwickeln. Dafür bin ich sehr dankbar. Bis zum letzten Spieltag will ich mit den Jungs noch so viele Punkte wie möglich holen und jeden Moment im HSG-Trikot genießen.“
Besonders prägend war für Jari die Zusammenarbeit mit Trainer Matthias Hinrichsen: „Ich kam als junger Spieler mit Potenzial, aber auch einigen Baustellen. Matze hat mich Schritt für Schritt an den Erwachsenenhandball herangeführt – mit klaren Ansagen, viel Detailarbeit und einem Gespür für junge Spieler. Er investiert Zeit, erklärt, wiederholt, fordert – und glaubt an dich. Dafür bin ich ihm unfassbar dankbar.“
Und was sagt Matze? „Bei allem Verständnis für Jaris Entscheidung, ich bin ein Stück weit traurig, denn wegen solchen Jungs wie Jari macht mir das Training unheimlich Spaß. Seine Entwicklung in den letzten vier Jahren ist kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit. Seine Lernbereitschaft hat ihn von Anfang an ausgezeichnet, genauso wie Feedback anzunehmen und konsequent an sich zu arbeiten. Genau dafür steht die HSG: jungen Spielern eine Plattform geben, sie intensiv begleiten und ihnen den nächsten Schritt ermöglichen.“
Jari, wir sagen jetzt schon: Danke für vier starke Jahre im HSG-Trikot. Aber noch ist die Reise nicht vorbei. Lasst uns gemeinsam noch einmal alles rausholen!




